Mittwoch, 20. März 2019

Ordination

Klostergasse 1a, 3100 St. Pölten
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Fax: +43 (0) 2742 35 18 18 4

Ordinationszeiten

Mo 08:00 - 18:00 Uhr
Mi 08:00 - 18:00 Uhr
Do 08:00 - 18:00 Uhr
Fr 08:00 - 16:00 Uhr

Intraperitoneale Ozontherapie

Eine neue unterstützende Möglichkeit zur primären Krebsbehandlung aber auch zur Therapie von Metastasen.

Im Zuge eines laparoskopischen Eingriffes wird ein dünnes Silikonröhrchen in die Bauchhöhle eingebracht. 10 cm liegen in der Bauchhöhle, 4 cm befinden sich außerhalb der Bauchdecke. Das äußere Ende wird mit einem 3-Weg-Hahn versehen.
Über diesen wird Ozon in die Bauchhöhle eingebracht.
Ozon wirkt direkt krebszellenabtötend auf die oberflächlich am Bauchfell befindlichen Tumoren.

Ozon wird aber auch vom Bauchfell sehr rasch und intensiv resorbiert, gelangt in hoher Konzentration ins Blut und zerstört Tumorgewebe in anderen Organen.
Meist erfolgt eine 30 - 40 %ige Tumorverkleinerung.
Neben der Tumorzellabtötung bewirkt Ozon eine enorme Verbesserung der Lebensqualität und extreme Aktivierung des Immunsystems.
Meist sind 10 Behandlungen erforderlich.
Um größtmöglichen therapeutischen Erfolg zu erzielen muss die intraperitonale Ozontherapie durchgeführt werden. Chemotherapie oder Bestrahlung sollten erst nach der Ozontherapie zur Anwendung kommen. Danach sollte die typische Konservative Krebsnachbehandlung erfolgen.
Eine Behandlung dauert ca. 4 Stunden und wird unter intravenöser Schmerzausschaltung durchgeführt.
Eine ca. 4-stündige Behandlung kostet mit allen notwendigen Zusatzmedikamenten € 250.

Für therapieresistente chronischen Erkrankungen gibt es keine wirksamere Therapie als die intraperitonale Ozonverabreichung.

Wissenschaftliche Literatur:
Treatment with ozone/oxygen-pneumoperitoneum results in complete remission of rabbit squamous cell carcinomas
Siegfried Schulz; Ulrich Häussler; Robert Mandic
International journal of Cancer
Volume 122, Issue 10, Date: 15 May 2008
Pages: 2360 - 2367

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